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Ausbilderschein

Mit dem Ausbilderschein (AdA-Schein) erhalten Sie die den Nachweis, ausbildungsbefähigt zu sein. Der AdA-Schein wird von der Industrie- und Handelskammer (IHK) oder der Handwerkskammer (HWK) ausgestellt, dort legen Sie auch eine entsprechende Prüfung ab. Die Grundlage für die Prüfung zum Ausbilder bildet die Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO).

In der Prüfung werden die folgenden vier Handlungsfelder abgefragt:

  • HF 1: Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen
  • HF 2: Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken
  • HF 3: Ausbildung durchführen
  • HF 4: Ausbildung abschließen

Das Ablegen der Prüfung für den AdA-Schein berechtigt aber nicht automatisch zur Ausbildung. Um ausbildungsberechtigt zu sein, benötigen Sie eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein abgeschlossenes Studium. Zusätzlich muss Ihr Unternehmen, in dem Sie ausbilden möchten, bei der zuständigen Kammer eingetragen sein.

Nur mit einer nachgewiesenen Ausbildungsbefähigung und Ausbildungsberechtigung werden Sie in Deutschland als Ausbilder anerkannt.

Die Ausbildungsberufe der sogenannten freien Berufe (Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Steuerberater, Rechtsanwälte, Sachverständige, Notare und Apotheker) benötigen keine Ausbildungseignung gemäß der Ausbilder-Eignungsverordnung.

Wie werden ausbildende Fachkräfte qualifiziert?

Haben Sie schon an der Umfrage unserer Bloggerin Sabine Bleumortier teilgenommen?
Im Video erklärt sie, worum es geht und warum die Ergebnisse für Sie und Ihre Auszubildenden wichtig sind:

Die Befragung wird vom 1. Februar bis 30. April 2019 durchgeführt.

Zur Befragung für AusbildungsleiterInnen.

Zur Befragung für ausbildende Fachkräfte.

Ausbilder sollten auch die eigene Weiterbildung planen

Fortbildung

Ausbilder planen viel: Trainings für die Auszubildenden, Prüfungsvorbereitung, Workshops für die ausbildenden Fachkräfte und vieles mehr. Aber wie sieht es mit der eigenen Weiterbildung aus? Diese sollte nicht vergessen werden. Auch dafür muss Zeit und Budget vorhanden sein. Wer eine gute Ausbildungsqualität möchte, muss auch in die Fortbildung der Ausbilder investieren. Nur so bleibt die Ausbildung weiterlesen

Rolle und Aufgaben von ausbildenden Fachkräften

Aufgaben Azubibetreuer

Ausbildende Fachkräfte übernehmen eine Vielzahl von Rollen in Zusammenarbeit mit einem Auszubildenden. Sie sind zum Beispiel Prüfer, Lehrer, Berater, Fachkraft, Lehrer, Mentor, Führungskraft und Moderator. Aber auch Erzieher, Elternersatz, Vorbild, Beichtvater, Motivator, Teamplayer und Coach, um nur einige zu nennen. Diese Rollen sind diesen oft gar nicht bewusst, sollten es aber sein, um die Wichtigkeit der Funktion zu erkennen. weiterlesen