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Ausbilderschein

Mit dem Ausbilderschein (AdA-Schein) erhalten Sie die den Nachweis, ausbildungsbefähigt zu sein. Der AdA-Schein wird von der Industrie- und Handelskammer (IHK) oder der Handwerkskammer (HWK) ausgestellt, dort legen Sie auch eine entsprechende Prüfung ab. Die Grundlage für die Prüfung zum Ausbilder bildet die Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO).

In der Prüfung werden die folgenden vier Handlungsfelder abgefragt:

  • HF 1: Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen
  • HF 2: Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken
  • HF 3: Ausbildung durchführen
  • HF 4: Ausbildung abschließen

Das Ablegen der Prüfung für den AdA-Schein berechtigt aber nicht automatisch zur Ausbildung. Um ausbildungsberechtigt zu sein, benötigen Sie eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein abgeschlossenes Studium. Zusätzlich muss Ihr Unternehmen, in dem Sie ausbilden möchten, bei der zuständigen Kammer eingetragen sein.

Nur mit einer nachgewiesenen Ausbildungsbefähigung und Ausbildungsberechtigung werden Sie in Deutschland als Ausbilder anerkannt.

Die Ausbildungsberufe der sogenannten freien Berufe (Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Steuerberater, Rechtsanwälte, Sachverständige, Notare und Apotheker) benötigen keine Ausbildungseignung gemäß der Ausbilder-Eignungsverordnung.

Aufstiegsfortbildungen für Ausbilder werden noch wenig genutzt

Aufstiegsfortbildungen für Ausbilder
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Die einheitlich anerkannten Aufstiegsfortbildungen für Ausbilder führten die Industrie- und Handelskammern schon vor zehn Jahren ein. Genutzt werden sie jedoch nur wenig – in 2018 legten nur 181 Ausbilder die Prüfung zum Aus- und Weiterbildungspädagogen und 89 die Prüfung zum Berufspädagogen ab. Dabei bieten die Fortbildungen gerade heute, wo an die Ausbildung immer mehr Anforderungen gestellt werden als früher, viele Vorteile.

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Ausbildung und Start-up – passt das zusammen?

Ausbildung und Start-up
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Start-ups planen meistens nicht in Jahren, sondern eher Monaten, manchmal nur Wochen. Oft sind sie von Investoren abhängig, die auch mal kurzfristig abspringen können. Eine Ausbildung passt da weniger ins Konzept, es gibt aber auch Argumente, die für die Kombination Start-up und Azubi sprechen.

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Fit in die AEVO-Prüfung

Exklusiv mit den Online-Vorbereitungskursen von René Buchinger (“Prüfungshelden”) lernen Sie, wann und wo Sie wollen, für die AEVO-Prüfung! Der Komplettkurs ist ausgelegt für eine Vorbereitungszeit von 8 Wochen. Zusätzlich unterstützen Sie die digitalen Lernkarten und der Online-Kurs speziell für die mündliche Prüfung.

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AEVO-Online-Kurs
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Wie werden ausbildende Fachkräfte qualifiziert?

Haben Sie schon an der Umfrage unserer Bloggerin Sabine Bleumortier teilgenommen?
Im Video erklärt sie, worum es geht und warum die Ergebnisse für Sie und Ihre Auszubildenden wichtig sind:

Die Befragung wird vom 1. Februar bis 30. April 2019 durchgeführt.

Zur Befragung für AusbildungsleiterInnen.

Zur Befragung für ausbildende Fachkräfte.

Ausbilder sollten auch die eigene Weiterbildung planen

Fortbildung

Ausbilder planen viel: Trainings für die Auszubildenden, Prüfungsvorbereitung, Workshops für die ausbildenden Fachkräfte und vieles mehr. Aber wie sieht es mit der eigenen Weiterbildung aus? Diese sollte nicht vergessen werden. Auch dafür muss Zeit und Budget vorhanden sein. Wer eine gute Ausbildungsqualität möchte, muss auch in die Fortbildung der Ausbilder investieren. Nur so bleibt die Ausbildung weiterlesen