Künstliche Intelligenz erklärt Ausbildungsthemen besser als Ausbilder:innen? Zu diesem provokanten Ergebnis kommt Deutschlands größte doppelperspektivische Studie zur dualen Ausbildung. Die Azubi-Recruiting Trends 2026 zeigen außerdem, wie sich Kandidatenmarkt, Krankenstand, psychische Gesundheit, Anforderungsprofile und Entgelttransparenz verändern – und was das ganz konkret für Ausbildende bedeutet.
Dieser Beitrag fasst die wichtigsten Ergebnisse der Studie Azubi‑Recruiting Trends 2026 zusammen. Ergänzend dazu findest Du am Ende des Beitrags unsere Einordnung für Deine Ausbildungspraxis:
Klare Empfehlungen, wofür Du die Studienergebnisse nutzen kannst und
eine besonders kompakte Übersicht der wichtigsten Erkenntnisse.
Wir wünschen Dir viel Spaß und spannende Erkenntnisse beim Lesen!
In diesem wirAUSBILDER-Experten-Interview wird es radikal!
Für Christian Förster (Leitung Aus- und Weiterbildung) ist der IHK-Rahmenlehrplan ein ganz wichtiges Tool, das er nutzt, um die Ausbildung bei der AUGUST STORCK KG komplett neu zu gestalten und aufzubauen. Warum er diesen in ganz viele kleine Schnipsel zerrissen hat, erfahren Sie im wirAUSBILDER Experten-Interview mit Melanie Schaal (wirAUSBILDER-Community-Managerin).
>> Jetzt das folgende Interview lesen. Wir wünschen spannende Erkenntnisse!
Hallo Christian, Du leitest die Aus- und Weiterbildung bei AUGUST STORCK. Dort beschäftigst Du Dich mit einem besonders spannenden Thema. Verrätst Du uns, um welches es sich handelt?
Ich habe das große Vergnügen und den Spaß, eine Ausbildung komplett neu zu gestalten und aufzubauen. Der IHK-Rahmenlehrplan ist dabei natürlich ein ganz wichtiges Tool. Interessant wird es, wenn die Berufe, die man ausbilden möchte und die Möglichkeiten, die man hat, nicht immer zu 100% oder gerade nur zu 60% zum IHK-Rahmenlehrplan passen. Ich sage es immer so: Der IHK-Rahmenlehrplan geht in die eine, der Betrieb aber manchmal in die andere Richtung. Dazwischen gibt es eine Diskrepanz mit ganz viel Platz für Ausbildung.
Ab 2020 sollen Abiturienten in Hamburg einen Berufs- und Bachelorabschluss in nur vier Jahren absolvieren können. Als erstes Bundesland will die Hansestadt eine berufliche Hochschule gründen, in der Ausbildung und Studium kombiniert werden.
Unternehmen und Wirtschaftsverbände klagen über zu wenige Bewerber und zu viele Studenten. Gleichzeitig weist der diesjährige Berufsbildungsbericht auf die Vorzüge der dualen Berufsausbildung hin. Fakt ist aber auch: ein hoher Anteil der Berufstätigen in Deutschland ist im Niedriglohnsektor tätig, trotz abgeschlossener Berufsausbildung.
Wenn junge Menschen nach einiger Zeit feststellen, dass das von ihnen gewählte Studium doch nicht das Richtige ist, entscheiden sich nicht wenige für eine duale Ausbildung. Doch auch hier gibt es Kritik und Verbesserungsvorschläge für die ausbildenden Betriebe.