Ausbildung wird für Studienabbrecher immer attraktiver

Rund 140.000 Studierende verlassen jährlich die Hochschulen ohne Abschluss – etwa 60.000 davon starten in eine berufliche Ausbildung, mit besten Beschäftigungsperspektiven.

Rund 140.000 Studierende verlassen jährlich die Hochschulen ohne Abschluss – etwa 60.000 davon starten in eine berufliche Ausbildung, mit besten Beschäftigungsperspektiven.
Die Globalisierung betrifft auch immer mehr Ausbildungsbetriebe: Kunden aus China bestellen per Telefon, Monteure arbeiten in Chile, neue Kollegen aus Übersee verstärken die Teams. Für die Ausbilder und Azubis bedeutet das zusätzliche Anforderungen, für die sie jetzt über das Pilotprojekt “Ausbildung weltweit” trainieren können.


Die Azubi-Bewerber im öffentlichen Sektor sind im Vergleich zu denen anderer Branchen besonders freizeit- und sicherheitsorientiert. Auch beim Thema “lebenslanges Lernen” sind sie deutlich weniger engagiert als andere Bewerber.

Jugendliche in der Ausbildung sind im Vergleich zu anderen Berufstätigen ihrer Altersgruppe häufiger krank. Grund für die Ausfälle sind Bagatellerkrankungen wie z. B. Erkältungen, aber auch eine Zunahme von psychischen Störungen. Experten machen das ständige “Leben online” hierfür verantwortlich.

Das neue Ausbildungsjahr beginnt mit 12 rundum modernisierten Ausbildungsordnungen. Vom Automobilkaufmann bis zum Verkäufer wurden die Inhalte den aktuellen wirtschaftlichen, technologischen und gesellschaftlichen Anforderungen angepasst.