Warum Berufsorientierung mehr Vorbilder braucht und was Unternehmen jetzt tun können
Wann hast Du zuletzt darüber nachgedacht, warum viele junge Menschen trotz vorhandener Ausbildungsplätze nicht erreicht werden und wie Berufsorientierung heute wirksamer gestaltet werden kann? Hast Du für Dich passende Antworten gefunden? Oder gibt es überhaupt ein richtig oder falsch? Meinungen zu diesem Thema gibt es viele – entscheidend ist, sie sichtbar zu machen und zu diskutieren.
Warum viele Maßnahmen verpuffen und wie Du ein funktionierendes Recruiting-System aufbaust
Diesen Satz sagen oder denken Unternehmen immer wieder: „Wir machen doch schon so viel. Was noch?“
Stellenanzeigen werden geschaltet, Messestände gebaut, der Social-Media-Kanal bespielt und trotzdem kommen zu wenige Bewerbungen oder nicht von den gewünschten Kandidaten.
Verantwortliche fragen sich: Warum funktioniert es nicht? Früher ging es doch auch.
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Dieser Beitrag beleuchtet, warum dieser Eindruck entsteht und warum mehr Aktivität nur bedingt hilft.
Tipp: Lese auch das Interview dieser zweiteiligen Serie zum Thema Recruiting in der Ausbildung. Weitere Infos hierzu und zur zugehörigen Checkliste plus System-Check findest Du am Ende des Beitrags >> Lesetipps der wirAUSBILDER-Redaktion.
Wie Du Jugendliche erreichst, begeisterst und langfristig bindest – ein Praxisinterview mit Julian Gaszak
Auszubildende zu gewinnen, sie zu erreichen, zu begeistern und zu binden, ist für viele Betriebe zur Daueraufgabe geworden.
Veränderte Erwartungen junger Menschen und knappe Ressourcen stellen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vor neue Herausforderungen im Recruiting.
Im Interview mit Melanie Schaal (wirAUSBILDER) zeigt Julian Gaszak, Personalleiter bei trilling•hellmann & partner, welche Wege heute wirklich funktionieren – und wie Ausbilder:innen auch mit überschaubarem Aufwand sichtbar für passende Talente werden.
Dieser Beitrag ist Teil einer zweiteiligen Serie zum Recruiting in der Ausbildung. Weitere Infos hierzu und zur zugehörigen Checkliste plus System-Check findest Du am Ende des Beitrags >> Lesetipps der wirAUSBILDER-Redaktion.
Der Fachkräftemangel nimmt stetig zu, die Bewerberzahlen um Ausbildungsplätze sind rückläufig. Mit dem richtigen Angebot überzeugen Sie potenzielle Auszubildende, ihre Ausbildung in Ihrem Betrieb zu beginnen. Mit welchen 4 Faktoren Sie neue Azubis für sich gewinnen können, lesen Sie hier. weiterlesen
„Zukunft braucht Bildung“, denn Bildung schafft Zukunft – unter diesem Motto machen sechs namhafte Wirtschaftsunternehmen, Verbände und WorldSkills Germany auf die Bedeutung beruflicher Aus- und Weiterbildung aufmerksam. Warum Deutschland die Ausbildung braucht: „Deutschland ist auf hervorragend ausgebildeten Nachwuchs angewiesen. Denn nur mit exzellenten Fachkräften aus der Praxis bleibt Deutschland eine starke Wirtschaftsnation“, betont Hubert Romer, Geschäftsführer von WorldSkills Germany.
Das Anliegen der Kommunikationskampagne ist es dabei aufzuzeigen, dass die duale Ausbildung deutlich attraktiver ist, als ihr Ruf in der Gesellschaft dies widerspiegelt. Junge Menschen und Eltern lernen ganz unterschiedliche spannende Berufe samt Karrieremöglichkeiten kennen, Unternehmen werden motiviert, selbst in die Aus- und Weiterbildung zu investieren. Es sind vor allem Auszubildende und Champions internationaler Berufswettbewerbe, die der Kampagne ein Gesicht geben und verdeutlichen: Wir haben schon in jungen Jahren viel erreicht und ohne Praktiker/innen wie uns, geht es nicht!
Foto: Frank Erpinar
Tim Baur (rechts) ist gelernter Industriemechaniker und wurde bei den WorldSkills Kasan 2019 in der Disziplin „CNC-Fräsen“ für seine hervorragende Leistung mit der Exzellenzmedaille ausgezeichnet. Patrick Aiple (links) freut sich mit ihm. Auch er erhielt 2015 bei der WM der Berufe in Sao Paulo in der gleichen Disziplin dieselbe Auszeichnung. Die beiden zeigen, dass man es in einem Metallberuf weit bringen kann.