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Üben für die praktische Ausbilderprüfung?

praktische Ausbilderprüfung
@Creativemarc/fotolia.com

Für beide Prüfungsteile üben

Die Ausbildereignungsprüfung besteht aus zwei Teilen:

In der theoretischen Prüfung müssen Sie innerhalb eines vorgegebenen Zeitrahmens einen Fragenkatalog schriftlich beantworten.

In der praktischen Prüfung können Sie wählen, ob Sie eine Präsentation halten oder eine Ausbildungssituation durchführen.

Für beide Prüfungsteile sollten Sie in jedem Fall gut vorbereitet sein – Übung zahlt sich aus.

Aber mit wem soll ich üben?

Zunächst sollten Sie natürlich eine Ausbildungssituation durchdacht und ggf. schriftlich ausgearbeitet haben. Diese Ausbildungssituation sollten Sie dann mit einem Probe-Azubi durchführen. Dabei kommt es nicht unbedingt darauf an, ob es sich bereits um einen “echten” Azubi handelt.

Ihre Ausbildungssituation können Sie zum Beispiel üben mit:

  • einem “echten” Azubi aus Ihrem Betrieb
  • einem Familienmitglied, das möglichst wenig Vorwissen über Ihre Ausbildungssituation hat
  • einem Freund oder Bekannten

Wo ist ein geeigneter Ort zum Üben?

Ein geeigneter Ort ist da, wo Sie die notwendigen Mittel zum Üben auch zur Verfügung haben. Benötigen Sie nur Papier, Stift und Rechner, reichen private Küche oder Wohnzimmer aus. Brauchen Sie mehr oder arbeiten Sie ggf. an einer Maschine, die Sie nur für den Prüfungs- und Ausnahmefall aus dem Betrieb mitnehmen, dann ist natürlich das Üben im Betrieb vorteilhaft.

Machen Sie sich im Vorfeld Gedanken um die benötigten Materialien und stellen Sie am besten alles zweifach zusammen. Einmal für Sie und einmal für den Auszubildenden.

Der Umgang steht im Mittelpunkt

Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Ihr Azubi nicht gleich versteht, was Sie von ihm möchten oder seine Aufgabe nicht ganz korrekt ausführt. Letztlich geht es darum, ob Sie als Ausbilder geeignet sind. Es wird getestet, ob Sie ein Thema vermitteln können und wie Sie mit eventuell auftretenden Schwierigkeiten umgehen, falls der Azubi etwas mal nicht sofort versteht oder richtig umsetzt. Wichtig ist hierbei, dass Sie auf den Azubi eingehen – auch im Betrieb werden Sie als Ausbilder dann und wann merken: Oh, so wie ich das geplant habe, funktioniert es nicht, also muss ich es anders erklären.

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