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Ermöglichen Sie die Ausbildung von zuhause

Die Corona-Krise hat gezeigt, sogar Ausbilder und Ihre Azubis können einen Teil der Ausbildungsarbeit von zuhause aus leisten. Übernehmen Sie die positiven Aspekte auch für Ihre Ausbildungsarbeit nach Corona.

Mitarbeiter und Auszubildende müssen vor einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus geschützt werden. Aus diesem Grund haben in den letzten Monaten sogar einige Ausbilder und Auszubildende im Homeoffice ihre Aufgaben bearbeitet.

Ausbildung sollte überwiegend im Betrieb stattfinden

Grundsätzlich gilt, dass die Ausbildungsarbeit vorrangig im Ausbildungsbetrieb durchgeführt werden soll. Ausbilder unterweisen Ihre Azubis im Ausbildungsbetrieb, Auszubildende lernen im praktischen Berufs- und Ausbildungsalltag. Das sollten Sie, sofern möglich, sowohl während der Pandemie, als auch danach so beibehalten. Dennoch ist die Möglichkeit für Auszubildende, wie Ihre ausgelernten Kollegen ab und zu einen Tag im Homeoffice arbeiten zu können, wichtig.

Bieten Sie einen flexiblen Mix

Bieten Sie Ihren Auszubildenden die Möglichkeit, die Ausbildung und die tägliche Arbeitszeit und -weise mitzugestalten.

Ermöglichen Sie

  • flexible Arbeitszeiten, so dass Ihr Azubi innerhalb des vorgegebenen Rahmens selbst bestimmen kann, wann er seinen Ausbildungstag beginnt und beendet
  • z.B. monatlich einen Homeoffice-Tag, den Ihr Auszubildender nutzen kann, aber nicht muss

Autonomie Ihrer Azubis führt zu Vorteilen für Ihre Ausbildungsarbeit

Je mehr Eigenverantwortlichkeit Sie Ihren Auszubildenden zutrauen, desto mehr Handlungskompetenz werden sie entwickeln. Das motiviert auch Ihre Auszubildenden. Ihr Ausbildungsbetrieb wirkt außerdem für potentielle Auszubildende attraktiv und modern. Nutzen Sie das Angebot des Ausbildungsunternehmens, indem Sie es im Rahmen einer Ausbildungseinheit mit Ihren Auszubildenden besprechen.

Risiken im Homeoffice

Nicht jeder Auszubildende kann mit der Verantwortung bereits umgehen, die mit einem Tag im Homeoffice einhergeht. Ebenso kann das Arbeiten von zuhause aus die sozialen Kontakte einschränken, auf die besonders ein Auszubildender im praktischen Lernprozess stark angewiesen ist. Auch der Arbeitsplatz zuhause sollte möglichst ergonomisch gestaltet sein, die Arbeitsatmosphäre möglichst ablenkungsfrei. Arbeits- wie auch Pausenzeiten müssen Sie mit Ihrem Auszubildenden klar kommunizieren, um Missverständnisse zu vermeiden. Gleiches gilt für Arbeitsaufträge, die Sie Ihrem Auszubildenden geben. Kommunizieren Sie diese präzise, nicht nur telefonisch sondern auch schriftlich, und stehen Sie für Rückfragen Ihres Auszubildenden zur Verfügung.

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