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Methoden in der Ausbildung: Learning by doing

learning by doing
©fotogestoeber – stock.adobe.com

Viele Ausbildungsinhalte lernen Auszubildende dadurch, dass Sie als Ausbilder Ihnen einen Vorgang zeigen und dabei erklären, was genau getan werden muss. Beim Learning by doing geben Sie Ihren Auszubildenden hingegen die Möglichkeit, sich auszuprobieren, selbst zu handeln und dabei Erfahrungen zu sammeln.

Positive Aspekte des Learning by doing

Learning by doing bedeutet, dass Sie Ihren Auszubildenden für bestimmte Ausbildungssituation die Möglichkeit geben, sich selbst auszuprobieren. Dabei geben Sie wenig oder gar keine Vorgaben, lediglich die Aufgabe bzw. Tätigkeit selbst steht fest. Als Ausbilder lassen Sie Ihren Auszubildenden Wege ausprobieren, diese Aufgabe zu erfüllen und umzusetzen. Die Freiheit in der Bearbeitung kann auf Auszubildende motivierend wirken und ihnen das Selbstvertrauen und Verständnis vermitteln, Fehler machen zu dürfen. Die Sicherheit, dass Fehler passieren können und erlaubt sind, ermutigt die Auszubildenden dazu, sich mehr zuzutrauen und im betrieblichen Alltag mitzudenken.

Wann sollte ich Learning by doing für meine Auszubildenden wählen?

Learning by doing eignet sich für Ihre Auszubildenden, wenn:

  • Sie bereits einige Zeit in Ihrem Ausbildungsunternehmen sind, z. B. nach Ablauf der Probezeit,
  • Ihre Auszubildenden bei einer Aufgabe eigene Lösungswege entwickeln sollen,
  • bei der Bearbeitung einer Aufgabe keine schwerwiegenden Fehler geschehen können und das “Risiko” somit vertretbar ist,
  • Ihre Auszubildenden gerne kreativ arbeiten,
  • Sie gezielt eigenverantwortliches Handeln bei Ihren Auszubildenden fördern wollen.

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